Vorschule und Schulen in Mangol

Die Wohnbau-Studio-Vorschule und Gabriele-und-Oliver-Frank-Grundschule

Seit 2018 ist der von der DMG gebaute und durch Spenden von Michael Schaber (Inhaber der Firma Wohnbau-Studio Planungsgesellschaft mbH & Co. Bauträger KG) finanzierte Vorschulkindergarten für Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren in Betrieb.

Das Schuljahr hatte planmäßig im Januar 2020 mit 68 Kindern (35 Jungen und 33 Mädchen) begonnen. Da jedoch coronabedingt der Schulbetrieb Ende März eingestellt wurde, wird kein Kind Ende des Jahres in die Grundschule übertreten. 12 weitere Kinder konnten aufgenommen werden, so dass das Schuljahr 2021 mit 80 Kindern starten wird. Hierzu müssen zwei neue Erzieherinnen eingestellt werden, weil die Kinder zur Wahrung des Hygieneabstands auf vier Räume verteilt werden müssen.

Für das neue Schuljahr ist neben der Ausstattung zur Corona-Prävention auch die Anschaffung eines PCs mit Drucker und verschiedenen Lehrmaterialien notwendig. Einige Küchen­utensilien müssen erneuert werden. Ein Gaskocher wurde bereits angeschafft.

Die beiden Gebäude, in der die Grundschule untergebracht ist, konnte die DMG aufgrund der Spenden von Familie Frank und Familie Schaber bauen. Hier kommt die DMG für anfallende Instandhaltungskosten auf.




Die Schulen

Die seit dem Jahre 2017 bestehende, gemeinsam mit der Chissano-Stiftung errichtete Schule in Mangol läuft sehr gut. In dem mit Hilfe der Spenden der Eheleute Oliver und Gabriele Frank errichteten Schulgebäude werden Kinder in der 1. und 2. Klasse unterrichtet. In beiden Klassen werden insgesamt 50 Kinder unterrichtet, davon 20 Jungen und 30 Mädchen. Leider haben im letzten Jahr nur 8 Frauen und ein Mann an der Erwachsenenbildung teilgenommen.

Im Schuljahr 2020 sollen es mindestens 20 Teilnehmer sein. Die Solaranlage funktioniert sehr gut. In allen Räumen ist Licht vorhanden.

In dem 2019 errichteten Schulgebäude, welches mit Hilfe von Spenden der IVG Immobilienentwicklungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG errichtet wurde, werden die Klassen 4 bis 7 mit insgesamt 240 Kindern (140 Mädchen und 100 Jungen) unterrichtet. Die meisten Schüler kommen aus Mangol. Einige müssen aber auch einen täglichen Schulweg von 5 Kilometern auf sich nehmen.


 

Neues landwirtschaftliches Ausbildungszentrum

Im November 2019 konnte das neue landwirtschaftliche Ausbildungszentrum in Mangol, das durch eine Spende des Landrats­amts Ostalbkreis finanziert wurde, eröffnet werden.

Die Ausbildung erfolgt in den Bereichen Obst- und Gemüseanbau inklusive Verarbeitung, Bienenzucht sowie Geflügel- und Kleintierhaltung. Das mosambikanische Bildungsministerium wird die Ausbildungsgänge staatlich anerkennen.

Die ersten Schüler haben hier im Januar 2020 ihre Ausbildung begonnen. Coronabedingt war das Zentrum mehrere Monate geschlossen. Mittlerweile wurde unter Wahrung von Hygienemaßnahmen die Ausbildung wieder aufgenommen. Insgesamt wurden 44 Teilnehmer aus den umliegenden Dörfern ausgebildet, davon 23 in Obst- und Gemüseanbau, 14 in Geflügelhaltung und 7 in Imkerei. Die beiden Hallen, eine Lagerhalle und ein Produktionsraum, wurden vollständig restauriert.

Im Bereich Obst- und Gemüseanbau erlernen die Teilnehmer die Verwendung von Insektiziden und Fungiziden oder das Anlegen von Wasserkanälen zur Bewässerung der Felder. Angepflanzt wurden Kohl, Tomaten, Salat und Karotten.

In der Geflügelhaltung gibt es insgesamt 119 Legehennen. Bis Ende September wurden 6.825 Eier gelegt, die in Mangol und Macia verkauft wurden. Der Erlös wird zum Teil in den Kauf von Medikamenten und die Anschaffung von Verpackungsmaterial investiert.

Für die Bienenzucht wurden 29 Bienenkästen angeschafft. Das Thema ist für die lokale Bevölkerung komplett neu, so dass sich erst wenige Schüler für den Bereich interessieren. Wir vermuten, dass mit dem Ernten des ersten eigenen Honigs weiteres Interesse geweckt wird.

Das Landwirtschaftliche Ausbildungszentrum benötigt einen Generator zur Stromproduktion sowie einen Drucker für das Büro. Die DMG kommt für den Unterhalt der Schule im laufenden Betrieb, also vor allem für die Gehälter und Medikamente für Tiere, Saatgut und Tierfutter auf.